Das Ohr wird unterteilt in ein:
- äußeres Ohr (Ohrmuschel, äußerer Gehörgang)
- Mittelohr (Trommelfell, Gehörknöchelchen, Paukenhöhle)
- Innenohr (Hörschnecke mit Haarzellen, Hörnerv, Hörregionen des Gehirns)
Ziele der HNO-ärztlichen Untersuchung bei SchwerhörigkeitDas Ziel der Untersuchung ist es, zu unterscheiden, welche Art der Schwerhörigkeit vorliegt, um dann eine gezielte Therapie einzuleiten. Dazu dienen verschiedene Formen von Hörtestungen.
Ohruntersuchung
Welche Therapiemöglichkeiten werden eingesetzt?Häufig ist es möglich bei Schallleitungsstörungen, die mechanische Behinderung durch Medikamente, z.B. bei einer akuten Mittelohrentzündung, oder einen chirurgischen Eingriff, z.B. bei chronischen Mittelohrentzündungen, zu beseitigen. Dadurch kann je nach Grad der Schädigung wieder ein nahezu normales Hörvermögen hergestellt werden.
Bei Schädigungen des Innenohres oder kombinierten Schwerhörigkeiten, die nicht mehr operativ behandelt werden können, erfolgt die Therapie in der Regel mit Hörhilfen. Bei sehr hochgradigen Schallempfindungsstörungen kann die Versorgung des Betroffenen mit Hörimplantaten, z.B. dem Cochlea implant (CI), erforderlich werden.
Falls Sie Fragen zum Thema Schwerhörigkeit haben, beraten wir Sie gerne.




